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Die allermeisten Fotos auf unserer Homepage hat uns Herr Eduard Schmitz zur Verfügung gestellt, auch die schönen Frühlingsaufnahmen. Wir bedanken uns herzlich !

Begleiten Sie unsere Arbeit ! Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen !

 

Liebe Rothenburgerinnen, liebe Rothenburger,

sehr geehrte Besucher unserer Webseite !

Sie haben sicher oben rechts auf dieser Seite 5 stilisierte blaue Figuren gesehen, die, sich an ihren Händen haltend, im Kreis auf der stilisierten Silhouette unserer Stadt stehen: das Logo des Seniorenbeirates Rothenburg ob der Tauber !

Der Seniorenbeirat wurde 2016 durch die Stadt Rothenburg als eines von fünf Gremien der Bürgerbeteiligung  installiert und  im Januar 2018 neu besetzt. Er wird derzeit von 17 Personen gebildet. Alle arbeiten ehrenamtlich und setzen für eine generationengerechte Gesellschaft in Rothenburg und Umgebung ein. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten wir mit den anderen Beiräten zusammen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir uns vor und geben Ihnen einen Überblick über die von uns seit der Gründung angeregten Themen und Projekte. Und nun folgen Sie uns auf die Seiten unserer Homepage! 

Sollten Sie Fragen haben oder sogar einen Fehler entdecken kontaktieren Sie uns bitte! Vielen Dank!

 

 

Soilidarität für unser Rothenburger Krankenhaus

 

Spontane Solidaritätsbekundung

Beim Seniorenfrühstück stand plötzlich das Rothenburger Krankenhaus auf dem Programm

ROTHENBURG – Das Seniorenfrühstück im Wildbad ist inzwischen zu einer Institution geworden. Mehr als 90 Besucher haben zunächst an festlich gedeckten Tischen gemeinsam gespeist. Die runden Tische haben zu vielen Gesprächen und Diskussionen angeregt.

Nach der angeregten Diskussion um das Krankenhaus sorgte die Sitzgymnastik für Entspannung. Foto: privat

Es blieb nicht aus, dass die Diskussion um das Krankenhaus Ansbach auch hier zum Thema wurde. Herr Dr. Paul Kerscher, der frühere Chefarzt der Chirurgie in Rothenburg, hat die Entwicklung der Kardiologie in Rothenburg aus nächster Nähe verfolgt. In einem spontanen Statement hat er sachlich vorgetragen, wie vor zirka 15 Jahren Dr. Christian Wacker nach Rothenburg kam.

Er ist damals auf den Chef der Ansbacher Kardiologie zugegangen und wollte mit ihm gemeinsam die Herzkatheter-Therapie aufbauen. Dies ist von Ansbach aber abgelehnt worden. Mit Unterstützung der damaligen Geschäftsführung hat er dann eben nur in Rothenburg den Herzkatheter aufgebaut. Dabei hat er in der Anfangszeit über sechs Monate einen 24/7-Dienst alleine betrieben. Rasch zeigte sich, dass er ein hervorragender Kardiologe ist.
Hohes Ansehen
Er hat sich sowohl bei der Bevölkerung wie auch bei den Ärzten ein hohes Ansehen erworben. Auf Grund des Patientenzustroms konnte er Rothenburg zu einem Zentrum ausbauen. Er hat einen versierten Elektrophysiologen gewinnen können. Mit speziellem      Katheter-Messplatz kann jetzt hier eine Kardiologie auf höchstem Niveau betrieben werden. Dr. Christian Wacker hat sich internationale Anerkennung erworben. Er hat an bedeutenden Studien zur akuten Herzinfarkttherapie teilgenommen, in die auch die Daten der hier behandelten Patienten eingeflossen sind. Die Ergebnisse der Studie sind von der deutschen Gesellschaft für Kardio­logie in die deutschen Leitlinien zur Herzinfarkttherapie übernommen worden. Diese Leistung wurde 2017 von der Arbeitsgemeinschaft der             Leitenden Krankenhaus-Kardiologen Deutschlands mit einem Förderpreis gewürdigt.
Gewinn für gesamtes Klinikum
Dr. Rainer Hoffmann, selbst Internist, ehemaliger Chefarzt  und Vorsitzender des Seniorenbeirats, würdigte ebenfalls Dr. Christian Wacker als hervorragenden Kardiologen und einen Gewinn für das gesamte Klinikum. Dieser  hat vor Jahren zusätzlich die Leitung der Kardiologie in Ansbach übernommen und ist an drei Wochentagen in Ansbach und an zwei in Rothenburg tätig. Und dies, obwohl in Rothenburg etwa eineinhalb mal so viele Herzkatheter als in Ansbach durchgeführt werden.
Das völlige Unverständnis im Saal über die „öffentliche Demontage“ von  Dr. Christian Wacker griff Dr. Rainer Hoffmann auf. Er bat die Anwesenden, dieses Thema im Bekanntenkreis weiter zu diskutieren und gerade jetzt zum Krankenhaus Rothenburg zu stehen. Die Erhaltung der Kardiologie in Rothenburg ist im „Interesse des gesamten Klinikums“. Wenn die Kliniken schon „ein Haus“ sind, ist auch Solidarität gefordert.
Dr. Christian Wacker setze sich „mit ganzer Kraft“ für das Ansbacher Krankenhaus ein. Nach dem Weggang von Dr. Jörn Maroske, dem Chef der Chirurgie in Rothenburg, sei über mehr als ein halbes Jahr der einzige verbliebene Oberarzt „alleine gelassen“ worden. Nicht einen einzigen Tag sei er von seinen Ansbacher Kollegen unterstützt worden.
Dr. Rainer Hoffmann  unterstrich, dass der gesamte Seniorenbeirat sich auch öffentlich hinter Dr. Christian Wacker stelle und die „unsachliche und schädliche Diskussion in der Presse“ verurteile. Gerade richtig zur Entspannung stand dann anschließend die Sitzgymnastik auf dem Plan, angeleitet von Christel Flörchinger. Die Besucher turnten fleißig mit.
Den Vormittag schloss Burkhart Eugen mit der Kurzgeschichte  „Die Geschichte des Hausierers“ von Mark Twain ab.   eb