Eine Gruppe von 5 stilisierten Menschen hält sich im Kreis stehend bei den Händen. Sie sind blau eingefärbt und stehen symbolisch für den Seniorenbeirat der Stadt Rothenburg. Veröffentlichungen und Flyer des Beirates tragen dieses Signet.

„Wir sind die 5 blauen Männchen“, so stellte Burkhart Eugen, der Moderator des erstmalig am Nikolaustag durchgeführten Seniorenfrühstücks im Wildbad, die Organisatoren und Helfer seiner Gruppe vor: Doris Schmitz, Axel Kutscheid, Rudolf Klieber. Dichter Nebel lag in den Morgenstunden über Stadt und Taubertal, wer gedacht hatte, Rothenburgs Senioren ziehen die warme häusliche Wohnung vor, lag falsch. Bei Beginn um 9 Uhr war der Theatersaal gut gefüllt, und Pfarrer Herbert Dersch gab als Hausherr das Motto „in Verantwortung und enkelgerecht leben“ für die Gespräche an den Frühstückstischen als Thema vor.

OB Walter Hartl las im Anschluss die Geschichte eines weihnachtlichen Friedens zwischen amerikanischen und deutschen Kriegsssoldaten auf einem Einödehof in der Eifel, wohin sie sich verirrt hatten, vor und Herbert Knäulein begleitete am Flügel die sangesfreudigen Senioren zu mehreren adventlichen Liedern. Ihm, den Fahrern des Fahrdienstes Friedrich Heilmann und Eduard Schmitz sowie Ingeborg Kutscheid, die wohlschmeckende selbst gebackene Plätzchen für die mehr als  120 erschienenen Personen spendiert hatte, galt der abschließende dankbare Applaus der Gäste.

Die Pflege alter Freundschaften sowie die Begründung neuer Bekanntschaften in zwangloser Frühstücksathmosphäre, dieses Angebot haben die „blauen“ Seniorenbeiräte ihren Besuchern versprochen. Sie haben es gehalten